So bleiben Bikini und Badeanzug lange schön
Faltenfreier Sitz, knackige Paßform, strahlende Farben:
so sieht Ihr neuer
Badeanzug oder
Bikini wenigstens in der ersten Zeit aus.
Will man lange Freude an dem neuen
Lieblingsstück haben, sollte man auf
Qualität achten und dem guten Stück ein wenig
Pflege gönnen, dann sieht das gute Stück auch nach
Jahren noch schön aus.
Renommierte Markennamen führender
Bademodenhersteller verarbeiten nur die besten Materialien, damit Sie lange eine
gute Figur in Ihrer Bademode machen. Hochtechnologische
Elastanfasern, unter den Handelsbezeichnungen
Lycra (von DuPont) oder
Dorlastan (von Bayer) auf dem Etikett zu finden, halten bei entsprechender Pflege
Badeanzug oder
Bikini über die Saison hinaus formstabil und perfekt in
Farbe.
Wie Sie Ihr
Lieblingsmodell optimal pflegen, dazu gibt Maryan Mehlhorn,
Chefdesignerin der Maryan Beachwear Group, wertvolle
Tipps:
Ganz wichtig: Auswaschen
Chlor und Schweiß sind
aggressive Feinde der feinen Elastanfasern.
Waschen Sie daher nach jedem
Tragen Ihr Bademodell in klarem Wasser aus. So bewahren Sie die
Elastizität und den faltenfreien
Sitz. Gönnen Sie Ihrer
Bademode von Zeit zu Zeit eine
Handwäsche mit Feinwaschmittel. Oder waschen Sie sie im
Schonwaschgang, ohne zu schleudern - natürlich im Wäschesäckchen.
Trocknen
Es ist fast ein kleine Sünde, hochwertige
Bademode naß und zusammengeknüllt liegen zu lassen, vielleicht sogar noch im Plastikbeutel.
Elastanmodelle trocknen sehr schnell - am liebsten an der
Luft und im
Schatten. Pralle Sonne oder der Kontakt mit der Heizung machen die
Fasern spröde. Auch der
Trockner ist tabu.
Kleine
Knötchen am sündhaft teuren
Badeanzug?
So bleiben Bikini und Badeanzug lange schön
Eincremen, bitte nur den Körper!
Sonnenschutz ist für die Haut unerläßlich, die
Bademode kann darauf aber gut verzichten.
Cremen Sie sich vor dem Anziehen der Bademode gründlich ein und lassen Sie das
Sonnenschutzpräparat mindestens 20 Minuten einwirken. So können die
Produkte ihren optimalen Schutz auf der Haut entwickeln.
Sollten Sie in der
Sonne nach cremen, vermeiden Sie möglichst den Kontakt von
Sonnenschutzpräparaten auf dem Badeanzug. Er bekommt nicht nur
Flecken sondern wird von kosmetischen Substanzen zusätzlich angegriffen.
Aufreibende Angelegenheit
Der sogenannte
Pilling-Effekt ist bei elastischen
Bademodellen normalerweise ausgeschlossen. Rauht sich das
Material dennoch auf, ist meist eine
mechanische Beanspruchung die Ursache.
Scharfkantige Felsen, rauhe Poolränder, oder ein Korbsessel mit gebrochenem Geflecht reißen die
feinen Fasern auf.
Denken Sie an Ihre
Bademode wie an eine kostbare
Feinstrumpfhose, dann werden Sie automatisch die richtigen
Sitzgelegenheiten wählen.
Übrigens: nicht ausgewaschene Sandkörner können das
Gewebe schädigen und das spürt auch Ihre
Haut!
Nicht die Fasson verlieren
Bei sorgfältiger
Behandlung sind Elastanmodelle weitgehend formstabil. Die so beliebten
Massagedüsen in Whirlpools und Fit & Fun Bädern sind allerdings
Gift für Ihren Badeanzug. Der hohe
Wasserdruck greift Fasern und Farben an. Sie büßen an
Rücksprungkraft ein, verlieren ihre
Festigkeit und ihren perfekten
Sitz.
Nur nicht blaß werden! So bleiben die
Farben lange schön.
So bleiben Bikini und Badeanzug lange schön
Nur nicht blaß werden!
Die Hersteller hochwertiger
Bademode verarbeiten nur einwandfreie, vielfach getestete
Elastanqualitäten. Trotz geprüfter Farbechtheit kann man bei leuchtenden
Neonfarben ein Ausbluten allerdings nicht ausschließen.
Waschen Sie das Modell nach dem ersten Tragen vorsorglich mit
Feinwaschmittel und spülen Sie es mit
Essigwasser nach.
Auch außergewöhnliche Bedingungen wie ein sehr hoher
Salzgehalt im Meer, extreme
Sonneneinstrahlung oder scharfe
Waschmittel können mit der Zeit zu einem Nachlassen der
Farbintensität führen.
Denn: moderne
Umweltbestimmungen verbieten den Ausrüstern die totale
Farbfixierung durch Formaldehyd. Schonende Behandlung hilft allerdings, die Farbfrische lange zu erhalten.
Weiße und silberfarbige
Bademode sieht auf gebräunter Haut zwar toll aus, hat aber einen
gravierenden Nachteil - sie vergilbt recht schnell.
Grund dafür können eisenhaltiges Wasser (z.B. in Mineralthermen), Chlor- und Salzwasser sein. Sie verfärben
Elastan- und auch
Baumwollfasern mit der Zeit. Und da Sie die elastische
Bademode weder kochen noch mit scharfen
Waschmitteln behandeln können, ist die makellose
Schönheit leider nicht von Dauer.
Apopos Baumwolle
Modelle aus oder mit
Baumwolle eignen sich eher zum
Sonnen als zum
Schwimmen. Da die Naturfaser die
Farben schlechter annimmt als Polyamid werden diese durch Chlor-, Mineral- und Salzwasser stark strapaziert. Die
Badeteile leiern aus, die
Farben verblassen.