Auszeit für die Schönheit
Wer noch nie bei einer
Kosmetikerin war, hat etwas versäumt.
Sie sorgt nicht nur für eine schönere
Haut und für wohlige
Entspannung sondern kann zudem auch noch wertvolle
Tipps geben.
So kann man, seine persönlichen
Make-up Farben kennenlernen, sich
Schminktechniken abgucken und die richtige
Pflegeprodukte aussuchen. Aber auch immer mehr
Männer lassen sich im Kosmetiksalon
Haut und
Nägel verschönen. Einen Besuch bei der Kosmetikerin sollte man sich etwa alle
sechs Wochen gönnen, auch wenn man keine speziellen
Hautprobleme hat.
Doch wie findet man eine gute Kosmetikerin?
Leider gibt es keinen verbindlichen
Ausbildungsweg zur Kosmetikerin. Die zukünftige
Kosmetikerin kann sich in Crash-Kursen wenigstens ein wenig
Fachwissen aneignen oder eine
spezielle Ausbildung in einer staatlich genehmigten
Berufsfachschule absolvieren. Dementsprechend groß ist das Gefälle des theoretischen
Wissens mit der
Qualität der Behandlungen.
Will man eine wirklich gute
Kosmetikerin finden, ist ein wenig
Recherche angebracht. Das kann der
gute Tipp einer Freundin sein oder die gezielte Suche nach einer
Fachkosmetikerin. Hängt im Kosmetikinstitut ein
Prüfungszertifikat auf der Schule und Ausbildungsdauer vermerkt sind, ist man sicher in
guten Händen.
Ansonsten erfährt man beim Bundesverband Deutscher Kosmetikerinnen e.V. (
www.bdk-kosmverb.de)
oder beim Bundesberufsverband der Fachkosmetiker/innen in Deutschland e.V. (
www.bfd-ev.com) Adressen von ausgebildeten Kosmetikerinnen.
Ganz wichtig ist die
Atmosphäre in einem Kosmetikinstitut. Die liegt allerdings weniger in einer
luxuriösen Ausstattung sondern eher an dem
Umgang mit dem Kunden. Laute Musik oder hektische Mitarbeiter machen das
Relaxen für den Kunden unmöglich.
Das volle
Programm ...
Auszeit für die Schönheit
Grundlage einer Kosmetikbehandlung ist die gründliche
Hautdiagnose.
Dabei untersucht die
Kosmetikerin die abgeschminkte Haut unter eine beleuchteten Lupe, die alle
Hautunreinheiten,
Äderchen,
Pigmentflecken und
Fältchen gnadenlos ans Licht bringt. Ein weiteres wichtiges
Diagnoseinstrument sind die Hände der Kosmetikerin. Mit ihnen kann sie den Verhornungszustand, die Festigkeit und Spannkraft der
Haut genau diagnostizieren.
Ein
offenes Gespräch zwischen Kosmetikerin und Kundin gehört zur
Hautdiagnose. Dadurch ist man selbst bestens über seinen
Hautzustand informiert und riskiert so keine Fehlkäufe von
Pflegeprodukten.
Denn: der Hautzustand kann sich durch
Krankheit, starken
Streß,
Klimaveränderungen oder
Arzneimittel immer wieder verändern.
Eine gute
Kosmetikerin wickelt die Kundin während der gesamten
Behandlung in eine weiche Decke oder in ein wärmendes Tuch. Nach der
Hautdiagnose geht es an die
Tiefenreinigung. Zunächst wird die Hornschicht mit einem Gesichtsdampfbad erweicht. Viele
Kosmetikerinnen benutzen dafür ein "Vapozon".
Das ist ein
Gerät mit dem ein warmer
Wassernebel, der mit wenig Ozon angereichert wurde, gleichmäßig über das
Gesicht verteilt wird. Das
Ozon desinfiziert die Haut und vermindert so die Gefahr von
Infektionen bei der
Ausreinigung von Pickeln und Mitessern, die zur
Reinigung dazu gehört. Danach wird die Haut durch ein
Peeling von abgestorbenen Hautschüppchen befreit. Das macht die Haut feiner, glatter und aufnahmefähig für die
Wirkstoffe der folgenden
Pflegepräparate.
Die klassische Gesichtsmassage gehört zu den Highlights einer Kosmetikbehandlung.
Die gleichmäßigen
Bewegungen mit angewärmten Händen und das sanfte
Drücken spezieller Nervenpunkte bauen zudem
Stress ab.
Eine gekonnte
Gesichtsmassage entspannt die Muskeln und belebt die Durchblutung und das nicht nur im
Gesicht, sondern am ganzen
Körper. In den meisten Kosmetikinstituten wird auch das
Dekolleté und der
Nacken in die Gesichtsmassage einbezogen.
Zum
Standardprogramm der Kosmetikbehandlung gehört auch das Auszupfen von überflüssigen
Härchen an Kinn und Oberlippe. Das
Augenbrauen zupfen wird von vielen
Instituten allerdings separat in Rechnung gestellt. Ebenso das Entfernen eines
Damenbarts durch Wachs oder Epilation.
Den
Abschluß der Kosmetikbehandlung bildet eine
Maske,
Packung oder
Ampullen-Kur. Während das Präparat einwirkt, kann man sich weitere 10 bis 20 Minuten entspannen.