So schlafen Sie richtig gut
Nach der
Umstellung der Sommer- auf Winterzeit wälzt sich so manch einer
schlaflos in den Kissen. Allerdings leiden mehr Menschen an
Schlaflosigkeit,
Einschlaf- oder
Durchschlafproblemen, als man vielleicht denkt.
Nach einer
Umfrage schläft jeder zweite Bundesbürger schlecht. Das kann an
Stress, unbewältigten
Konflikten oder
Ängsten liegen aber auch übermäßiges
Fernsehen und zu spätes und schweres
Essen am Abend können Auslöser für eine schlaflose oder ruhelose Nacht sein.
Viele
Menschen merken erst gar nicht, dass sie
schlecht schlafen. Sie wundern sich darüber, dass sie am Tage
müde sind, sich nicht so richtig
konzentrieren können und sich irgendwie "völlig daneben" fühlen. Genau das sind aber
Anzeichen dafür, dass die Nachtruhe alles andere als erholsam war. Manche
Körperfunktionen werden erst während des Schlafens so richtig wach;
Wachstumshormone und neue
Körperzellen werden gebildet und das
Immunsystem läuft auf Hochtouren.
Schlafen Sie gut, dann läuft auch am Tage alles wie am Schnürchen.
Träume sind Schäume
Jeder
Mensch träumt, wenn er schläft - auch wenn er sich nicht daran erinnert.
Träume sind für unser geistiges und körperliches
Wohlbefinden sehr wichtig.
Würde man einen Menschen mehrere Tage hintereinander zu Beginn der
Traumphase wecken, ließe sein
Erinnerungs-,
Merk- und
Gedächtnisvermögen nach.
Ein Mensch ohne Träume wird seelisch krank.
Für die Qualität des Schlafes sind neben der Schlafdauer zwei Phasen entscheidend, die sich vier bis fünf Mal pro Nacht wiederholen:
die
Phase 1 dient der physikalischen
Restauration und des körperlichen
Wachstums. Die 2. Phase (REM) -
die Traumphase - ist für die geistige
Leistungsfähigkeit wichtig.
Wacht man morgens wie
gerädert auf oder hat das Gefühl, die ganze Nacht
schlimme Träume gehabt zu haben, kam wahrscheinlich die
1. Phase zu kurz. Anstatt sich
phlegmatisch durch den Tag zu quälen sollte man dann
sportlich aktiv werden. Das macht
Körper und Geist wieder mobil und bereitet ihn schon während des Tages auf einen
erholsamen Schlaf in der kommenden Nacht vor.
Träume dienen aber auch dazu Erlebtes, Erinnerungen, Wünsche und Triebe zu verarbeiten und Gemütsverfassungen widerzuspiegeln.
Reinigen Sie vor dem zu Bett gehen die Seele: erzählen Sie von Ihren
Alltagssorgen, vom
Ärger bei der Arbeit und lassen Sie den Tag
Revue passieren - das hilft! Denn mit einem Kopf
voller Probleme schläft und träumt man schlecht.
Wie man sich
bettet, so
schläft man ...
So schlafen Sie richtig gut
Gemütliches Schlafzimmer - ruhiger Schlaf
Leider fristen so manche
Schlafzimmer ein tristes Dasein. Dabei ist es für einen
erholsamen Schlaf besonders wichtig, dass auch die
Gemütlichkeit stimmt, das richtige Bettzeug, die ideale Temperatur und eine leichte Bekleidung ausgewählt werden. Immerhin verbringt man
ein Drittel seines Lebens im Schlafzimmer, deshalb sollte es gemütlich eingerichtet sein.
Auch Farben spielen eine zentrale Rolle: Brauntöne, zarte Pastellfarben, beruhigendes Grün, besänftigendes Blau oder neutrales Weiß vermitteln ein Gefühl der
Entspannung. Damit man morgens leichter aus den
Federn kommt können auch heitere
Farbakzente in Orange, Rot oder Gelb gesetzt werden.
Im Laufe der Nacht ändert der
Mensch seine Lage mehr als zwanzig Mal, um unterbewusst die verschiedenen
Muskeln zu entspannen. Auf eine unbequeme
Haltung reagiert der Körper durch ständiges "herumwälzen" und das stört den
Schlaf.
Bequeme
Matratzen, hochwertige
Zudecken und kopfgerechte
Kissen sind das A und O für einen
erholsamen Schlaf. Eine ergonomisch
ungünstige Lagerung des Kopfes und der Nackenpartie führt zu
Kopfschmerzen und
Verspannungen.
Neben verschiedensten Stützkissen aus Schaumgummi oder Getreidekörnern gibt es nun eine neue Variante: das
Avena-Wasserkissen, das von Orthopäden entwickelt wurde.
Eine patentierte Wasserkammer im Inneren des Kissens sorgt für die optimale Position des Kopfes während des Schlafens: während der
Kopf eine bequeme Mulde formt, stützt das verdrängte Wasser den
Nacken. Egal, welche
Schlafposition man einnimmt, das Kissen passt sich blitzschnell an und sorgt dadurch für einen
erholsamen Schlaf.
Die
Wasserkammer des Kissens füllt man, bis sie die ideale Festigkeit erreicht hat. Die
Thermo-Isolierung der Wasserkammer sorgt zusammen mit der weichen und voluminösen
Spezial-Füllung für einen optimalen Wärmeaustausch und Schlafkomfort. Das
Avena-Wasserkissen wird für 169,- DM angeboten.
Telefon-Hotline: 0180 - 512 0 512.
Damit das
Schlafzimmer seinem Namen auch gerecht wird, sollte es das
ruhigste Zimmer der Wohnung sein, also möglichst nicht zur Straßenseite liegen.
Jalousien oder blickdichte
Gardinen sorgen dafür, dass man den
Raum gut abdunkeln kann. Das Schlafzimmer sollte
wohltemperiert, am besten zwischen 16 und 17 Grad Celsius, und gut durchlüftet sein.
Der Organismus eines
Schlafenden braucht besonders viel
Sauerstoff, da die Atmung verlangsamt ist. Bekommt er den nicht, wacht man morgens mit einem "dicken Kopf" auf. Will oder kann man nicht bei
offenem Fenster schlafen, sollte tagsüber und vor dem Schlafengehen gut gelüftet werden. Dann reicht der
Sauerstoffgehalt auch bei geschlossenem Fenster aus.
Vorsicht im Winter: frische Kaltluft muss vom
Heizkörper leicht angewärmt werden, denn erwärmte, trockene Luft nimmt die
Transpirationsfeuchtigkeit schneller auf als kalte Luft.
Grünpflanzen können den Sauerstoffgehalt der Luft auch im Schlafzimmer verbessern. Verzichten sollte man aber auf stark duftende
Blumen, da sie - wie Parfüm - schlafstörende
Weckreize erzeugen können. Bestimmte
ätherische Öle, wie zum Beispiel Lavendel, Rose, Sandelholz oder Ylang-Ylang gelten hingegen als schlaffördernd.
Wenn nichts mehr hilft ... Lieber nicht zur Schlaftablette greifen!
So schlafen Sie richtig gut
Chemische Keule - nein danke!
Manch einen "schlechten" Schläfer treibt die nächtliche
Unruhe fast zur Verzweiflung.
Der Griff zur
Schlaftablette ist dann für viele der vermeintlich letzte
Ausweg, um wenigstens etwas
Ruhe zu finden.
Doch chemische Schlafmittel führen zu einem
manipulierten Schlaf, bei dem die wichtigen
REM-Phasen blockiert werden können. Das hat zur
Folge, dass man matt und zerschlagen aufwacht und über den Tag mit
innerer Unruhe und erhöhter
Reizbarkeit zu kämpfen hat.
Ein anderer, ganz wichtiger Faktor ist die
Gefahr von chemischen Schlafmitteln abhängig zu werden. Viele Menschen kommen schnell in einen
Teufelskreis, der sie morgens zu
Aufputschmitteln und abends zur
Schlaftablette greifen läßt.
Besser sind hochdosierte
Kombinationspräparate aus der Naturapotheke.
So beruhigt
Baldrian und fördert die Schlafbereitschaft, ohne tagsüber müde zu machen. Auch die
Leistungsfähigkeit und
Fahrtüchtigkeit werden nicht beeinträchtigt - was bei
chemischen Schlafmitteln durchaus der Fall sein kann.
Unterstützend wirkt
Hopfen gegen nervöse
Einschlafstörungen und
Übererregbarkeit. Die beiden
Heilpflanzen in Kombination (z.B. Abtei Nachtruhe Einschlafkapseln) verhelfen zu einer erholsamen
Nachtruhe, ohne in den natürlichen
Schlafhythmus und in die
Traumerlebnisse einzugreifen.
Durch den
natürlichen Schlaf wacht man morgens frisch und entspannt auf.
Baldrian und
Hopfen sind sehr gut verträglich und führen selbst bei längerer Anwendung zu
keiner Abhängigkeit,
Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Treten Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit über einen längeren Zeitraum auf, sollte man unbedingt das Gespräch mit einem Arzt suchen.