Nur neun Mascaras erhielten von Öko-Test ein ´empfehlenswert´
Die
Augen sind der Spiegel der
Seele - und sehen mit langen, dichten
Wimpern viel schöner aus. Die
Wimperntusche gehört für die meisten Frauen zum tagtäglichen
Make-up, auch wenn sonst eher sparsam mit
Lidschatten und
Eyelinern umgegangen wird. Trendfarbe bei
Mascaras ist und bleibt Schwarz. Für den neuen
ÖKO-Test-Ratgeber Kosmetik wurden 22 schwarze Mascaras getestet.
Das Ergebnis: neun Produkte konnten von den
ÖKO-Testern als "uneingeschränkt empfehlenswert" und vier als "eingeschränkt empfehlenswert" bewertet werden.
Vor allem das krebsverdächtige und Allergie auslösende
Formaldehyd fanden die Tester in den nicht empfehlenswerten
Produkten.
Augenärzte raten, das Problem "Schminke im Auge" nicht zu leicht zu nehmen. Die schwarzen
Partikel sammeln sich leicht unter der
Lidfalte und kapseln sich dort ein.
Die Folge: drückenden
Knötchen im Unterlid. Zudem werden Schadstoffe über
Tränenkanäle oder die
Bindehaut schnell in den Körper aufgenommen. Auch für
Kontaktlinsen-Trägerinnen ist Wimperntusche nicht ganz unbedenklich. Die kleinen schwarzen
Partikel können sich unter der
Linse ansammeln und so zu
Reizungen führen.
Deshalb rät
Öko-Test eher zu wasserfesten
Mascaras zu greifen. Hier ist das
Risiko geringer, dass sich Teile der
Wimperntusche lösen und ins
Auge gelangen können.
Als "uneingeschränkt empfehlenswert" wurden folgende Mascaras bewertet:
- Extra Super Lash Mascara von Chicogo
- Mascara Fascination von Christian Dior
- Colourings Conditioning Mascara von The Body Shop
- Dr. Hauschka Mascara von Wala
- Volumen Mascara Nr. 1 von Lavera
- Logona Mascara von Logona
- Maximum Volume Mascara von Manhattan
- Luxus Mascara Volume von Sans Soucis
- Spinnrad Mascara von Spinnrad
Die genauen Ergebnisse kann man im neuen
ÖKO-TEST-Ratgeber Kosmetik nachlesen, der ab sofort im
Zeitschriftenhandel erhältlich ist.