Wie steht´s denn mit der Mundhygiene?
Schöne
Zähne, perlweiß und strahlend - das ist wohl der
Wunschtraum vieler Menschen.
Dabei ist eines viel wichtiger als die bloße Zahnfarbe:
die
Zahnpflege. In den ersten 20 Minuten nach dem Essen bildet sich der Zahnbelag, auch
Plaque genannt.
Er setzt sich aus Speichelbestandteilen, Zucker, Stärke und säurebildenden Bakterien zusammen. Diese
Bakterien produzieren wiederum Säuren, die den
Zahnschmelz angreifen und auflösen. Dadurch entstehen die kleinen dunklen Stellen, die nicht behandelt in ein sattes
Loch im Zahn "mutieren".
Die
Empfehlung, sich sofort nach dem Essen die Zähne zu putzen, scheitert bei den meisten Menschen an der
Konsequenz aber auch an der wachsenden
Mobilität. Wer trägt schon ständig eine Zahnbürste mit sich rum oder rennt nach dem Kantinenessen sofort in der Waschraum, um sich die Zähne zu putzen. Heute weiß man, dass der
Belag innerhalb von 24 Stunden entfernt werden muss, damit er sich nicht als
Plaque verfestigt und einen idealen
Nährboden für die Ansiedlung noch gefährlicherer
Bakterien bietet.
Doch nicht nur die
Zähne reagieren auf Zahnbelag sondern auch das
Zahnfleisch und die schwer erreichbaren Zahnzwischenräume. Denn die Bakterien, die sich im festen
Zahnbelag eingenistet haben, verursachen eine fortschreitende
Entzündung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates.
Zahnfleisch - das Krisengebiet im Mund
Über 85% der Bevölkerung über 35 Jahren hat bereits Probleme mit dem
Zahnfleisch. Gerade am Übergang von
Zähnen und
Zahnfleisch können sich Bakterien und Plaque nämlich besonders gut annisten und
Schaden anrichten. Das liegt zum einen daran, dass sich hier
Speisereste und
Beläge gut "verstecken" können, zum anderen aber auch an einer schlechten
Putztechnik.
Der
Übergang vom festen Zahn zum weicheren Zahnfleisch wird meist nicht so intensiv und fest geputzt, weil man eine eigentlich unbegründete Angst von
Verletzungen hat. Sind die
Zähne bereits sehr empfindlich oder ist das
Zahnfleisch schon entzündet, wird oftmals noch weniger geputzt. Spart man nun allerdings aus Vorsicht den
Zahnfleischrand aus, verschlechtert sich die Situation kontinuierlich. Aus einer anfänglichen
Rötung des Zahnfleisches wird eine
Entzündung mit zunächst leichtem Zahnfleischbluten.
Greift man dann durch eine gründliche
Mundhygiene nicht ein, entwickelt sich das
Zahnfleisch zurück und es kommt zur Bildung von entzündlichen
Zahnfleischtaschen. Dieses Stadium der typischen
Parodontitis lässt sich nur mit Hilfe des Zahnarztes und einer langwierigen, schmerzhaften
Parodontosebehandlung wieder in den Griff bekommen.
Die
richtige Mundhygiene schützt nicht nur vor
schlechtem Atem ...
Wie steht´s denn mit der Mundhygiene?
So bremst man Bakterien aus
Regelmäßiges
Zähneputzen ist die beste Versicherung gegen Karies und Parodontose.
Damit die Zähne nach dem Putzen möglichst lange von
Bakterien und
Belägen verschont bleiben, gibt es in vielen Zahncremes den Langzeitschutz.
Er besteht meist aus einer
Mischung aus Fluoriden, die die Widerstandskraft der Zähne steigern, und einer
Kombination aus antibakteriellen Wirkstoffen. So z.B. der
Aktiv-Fluor-Komplex in Theramed Zahncremes. Er soll mit Natriumbenzoat und Zink einen lang anhaltenden
Schutz vor dem Angriff
bakterieller Säuren aufbauen und durch die milde antibakterielle Wirkung das
Bakterien-Wachstum ausbremsen.
Darüber freut sich das Zahnfleisch
Spezielle
Zahnbürsten sollen das Putzen der Zähne und der
Zahnzwischenräume erleichtern.
Eine Kombination aus längeren und kürzeren
Borsten, die kreuzweise angeordnet sind (Oral-B Cross Action), kommt auch in die
Zwischenräume der Zähne und an die Backenzähne.
Zur
Massage und
Stimulation des Zahnfleisches und der
Reinigung des Zahnfleischrandes gibt es ebenfalls spezielle
Zahnbürsten (Oral-B Advantage Plus). Hier stehen längeren Borsten nach außen um das
Zahnfleisch zu stimulieren und die seitlichen
Zahnflächen zu reinigen, die inneren Borsten reinigen die
Zahnoberfläche, entlang des Zahnfleischrandes und die Zahnzwischenräume.
Ganz pfiffig sind
Indikator-Borsten, die durch das Verblassen der blauen Farbe anzeigen, wann man die
Zahnbürste wechseln muss. Für die Zahnzwischenreinigung ist
Zahnseide unentbehrlich. Ein bisschen
Übung gehört allerdings dazu, um sie richtig anzuwenden. Wie man es am besten macht, zeigt der
Zahnarzt.
Wenn es schon weh tut
Reizempfindliche Zähne sind unangenehm.
Sobald Heißes, Kaltes, Saures oder Süßes die
Zähne berührt, tut es weh.
Auch für dieses Problem gibt es eine Lösung: Zahnpflegeprodukte für sensible Zähne. Spezielle
Rezepturen fördern z.B. bei durodont medical sensitiv die
Desensibilisierung reizempfindlicher Zähne, eine
Wirkstoffkombination von Aminofluorid und Kaliumcitrat soll die
Weiterleitung schmerzhafter Reize reduzieren.
Das
Zahngelée sensitiv haftet an der Mundschleimhaut, an den Zähnen und am Zahnfleischrand, bildet so ein
Schutzdepot und soll für Stunden vor den schädlichen
Bakterien schützen. Unterstützen kann man die tägliche Pflege durch
Mundspülungen, die mit Echinacea das
Zahnfleisch kräftigen.