Schön gepflegt bis in die Fingerspitzen
Die Hände sind die
Visitenkarte eines Menschen.
Sind
Hände und
Nägel gepflegt und sauber, kann man davon ausgehen, dass ihr "Besitzer" auch sonst auf seine
Körperpflege viel Wert legt.
Hier kommt die "to do" Liste für perfekt gepflegte Hände:
Die richtige Pflege
Zum täglichen Händewaschen eine milde
Waschlotion benutzen, damit die Haut nicht austrocknet.
Beim Abtrocknen dann das
Nagelhäutchen vorsichtig zurückschieben, so wächst die
Nagelhaut nicht am Nagel fest und kann nicht einreißen.
Bei der
Maniküre übernimmt diesen Part ein Nagelhautschieber oder ein Rosenholzstäbchen, anschließend die
Nagelhaut mit einem Pflegeöl massieren.
Absolut tabu: die Nagelhaut mit einer
Schere zu bearbeiten. Dadurch wächst sie nur dicker nach. Benutzen Sie regelmäßig eine
Handcreme. Am besten mit UV-Filter, so können Sie
Pigmentflecken und
Knitterfältchen vorbeugen.
Gönnen Sie Ihren Händen und Nägeln öfter eine "Nachtschicht" in Sachen Pflege: Die Hände dick eincremen oder mit Weizenkeim- bzw. Mandelöl einreiben, Baumwollhandschuhe überziehen und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Morgen sind die
Hände garantiert samtweich und auch die
Nägel geschmeidiger.
Ein toller Feuchtigkeitsspender ist Aloe Vera-Gel aus der Apotheke. Selbst beim Hausputz kann man seine Hände so richtig verwöhnen:
Gut mit
Jojoba- oder einem
Hautpflegeöl einreiben und Gummihandschuhe anziehen, so wird das Putzen zur
Beauty-Oase für Ihre Hände.
Feilen oder schneiden?
Vor der
Maniküre sollten die Nägel trocken sein.
Also, nicht wie zu Zeiten von "Palmolive Tilli" via Werbespot propagiert wurde, die Nägel vorher in einem
Handbad - geschweige denn in
Spülmittel - einweichen.
Beim
Feilen könnten dann die aufgequollenen
Nägel geschädigt werden, sie brechen dadurch schneller ab. Um die Nägel zu kürzen nehmen Sie immer eine Feile, keine Schere. Mit
Sandpapierfeilen nur in eine Richtung vom Rand zur Mitte feilen, damit die
Nagelkante nicht aufreißt. Ganz übel spielen
Nagelklipper den Fingernägeln mit.
Durch das Klipsen bilden sich
kleine Risse in den Nägeln, die die
Struktur des Nagels aufspalten. Dadurch können
Chemikalien, wie etwa aus Reinigungsmitteln, und Wasser in die Keratinschichten des Nagels eindringen und sie aufweichen, wodurch die
Nägel leichter splittern und einreißen.
Gegen
Nagelspliss helfen Mineralfeilen. Die beim Feilen freigesetzten
Kristalline versiegeln die Nagelspitzen, indem Sie sich in der
Hornschicht ablagern. Gegen Nagelspliss, einreißende und brüchige Fingernägel hilft auch eine spezielle Behandlung im
Nagelstudio.
Mit dem
Atlantis Thermo Sealer von
alessandro werden die
Keratinschichten in der Nagelspitze miteinander verschweißt. Sie können nicht mehr aufrauen und sind so resistenter gegen Belastungen von außen.
Nagellacke - mehr als schöner
Schein ...
Schön gepflegt bis in die Fingerspitzen
Klare Sache: Splitterschutz
Damit der
Lack auf den Nägeln gut hält, muss die
Nagelfläche fettfrei und möglichst glatt sein. Dafür reinigen Sie die
Nägel am besten mit einem acetonfreien
Nagellackentferner.
Tragen Sie nun einen pflegenden
Unterlack oder einen
Nagelhärter auf. Sie verhindern, dass sich die
Nagelplatte durch intensive Farben gelblich verfärbt und pflegen zusätzlich den
Nagel. Neu von
L´Oréal Paris sind die pflegenden
Unterlacke "Forte Strong" - stärkt die Nägel - "Forte Ciment" - kittet die brüchige Oberfläche- und "Forte Pastel" - glättet und pflegt.
Alle Lacke (ca. 15 DM) gleichen
Unebenheiten aus und verhindern, dass
Farbpigmente in den Nagel eindringen. Den farblosen Lack einmal auftragen, gut trocknen lassen und erst dann einen farbigen Nagellack auftragen. Anschließend die Nägel mit einem Überlack lackieren. Dadurch hält der
Nagellack länger und glänzt stärker.
Erste Hilfe bei eingerissenen Nägeln
Die
Nägel sind schön lang, man bleibt irgendwo hängen und schon verabschiedet sich die schöne Pracht. Für eingerissene Fingernägel gibt es
Repair-Kits (z.B. Nail-Fix von Fing´rs), mit denen man die den
Nagel schnell wieder reparieren kann. So kann die beschädigte Stelle auswachsen und der Fingernagel bleibt lang.
Gut gelackt - so geht´s
Farbiger Nagellack sieht nur gut aus, wenn die
Nägel einwandfrei lackiert wurden. Streifen Sie vor jedem Auftrag den
Pinsel am Flaschenhals ab.
Nun setzen Sie den Pinsel mit kleinem Abstand zum
Nagelhäutchen auf die Mitte des
Nagels und ziehen ihn mit einem Zug zur Spitze. Erst danach die
Seiten lackieren.
Wenn man noch nicht so geübt ist, hilft ein kleiner Trick:
Ziehen Sie den
Pinsel quer zum Nagelhäutchen, erst dann die
Mitte und die
Seiten lackieren. So wird die untere
Nagelkante schön gerade lackiert. Kleine Patzer auf der Haut radiert ein
Korrekturstift (z.B. Jet Correcteur von L´Oréal Paris) im Handumdrehen aus.
French Manicure oder
Reverse French Manicure - wie geht das denn?
Schön gepflegt bis in die Fingerspitzen
French Manicure
Sehr angesagt sind in diesem Sommer
Pastellfarben und natürlich schöne
Nägel. Für den properen Eindruck kann man bei hellen Lacken mit einem
Nagelweißstift nachhelfen.
Einfach mit dem
Stift die Nägel von unten anmalen, so werden die
Spitzen schön weiß.
Den gesamten Nagel kann man mit speziellen
Pulvern aufhellen und reinigen (z.B. Instant manicure von Talika). In Verbindung mit Wasser entwickelt das Pulver einen feinen Schaum der durch
Aktivsauerstoff und
Pflanzenextrakte die Hände dezent parfümiert, die
Spitzen weißer macht und die
Nägel mit einem unsichtbaren Schutzfilm umhüllt.
Reverse French Manicure
Mehrfarbig lackierte Nägel sind der
Eyecatcher schlechthin.
Mit Nagelschablonen gelingt der neue Nagel-Trend ganz leicht:
Die gewünschte
Nagellackfarbe auf den gesamten Fingernagel auftragen. Gut trocknen lassen, dann die
Nagelschablonen (French Manicure Schablonen von ArtDeco, 40 Stück kosten ca. 5,70 DM) so auf den
Nagel kleben, dass die
Nagelspitze frei bleibt.
Die
Nagelspitze nun mit einer anderen Farbe akzentuieren und nach dem Trocknen die
Schablone abziehen. Anschließend einen
Überlack auf den gesamten Nagel auftragen - fertig!