Gewusst wie, dann geht beim Sonnen alles glatt
Einerseits ist Sonne gesund und lebenswichtig: Sie kurbelt den
Kreislauf an, erhöht den
Sauerstoffgehalt im Blut, bildet
Glückshormone im Körper und hilft, unsere
Knochen zu stablisisieren.
Die Lust auf Sonne hat noch einen ganz tiefgreifenden Grund:
Sie hilft dem Körper das wichtige
Vitamin D zu bilden,
Kalzium im Körper zu fixieren und
Depressionen vorzubeugen. Andererseits ist die
Sonne durch ihre UV-Strahlung aber auch gefährlich und sollte trotz aller
positiven Effekte nur mit Vorsicht genossen werden. Selbst durch
Sonnenschutzmittel kann die Zeit des
Sonnenbadens nicht beliebig verlängert werden. Es sind gerade die überlangen Sonnenbäder, die die schädlichen
biologischen Effekte in der Haut auslösen.
Deshalb bleiben Sie nie länger als 45 Minuten in der Sonne.
Das tut der
Haut gut und genügt, um den
Bräunungsprozess in Gang zu setzen. Danach produziert die Haut ohnehin kein
Melanin mehr, das die
Bräunung bewirkt. Jede zusätzliche
Sonneneinstrahlung macht nicht dunkler, sondern schädigt nur die Haut.
Der Umgang mit der Sonne ist auch eine Altersfrage: junge Menschen unter 35 Jahren sind meist begeisterte
Bräungsfreaks.
Nicht ohne Folgen!
Bei wiederholten, ausgiebigen Sonnenbädern greifen die
UVB-Strahlen direkt die
Geninformation der Zellen an. Die
UVA-Strahlen können bis in die tieferen Hautschichten dringen und auf ihrem Weg dorthin schwerwiegende
Zellschäden verursachen. Sie stoßen bis in die
Lederhaut vor und verursachen dort irreparable Schäden an den
Collagen- und
Elastinfasern der Haut. Das führt schließlich zur vorzeitigen
Hautalterung und zur
Faltenbildung.
Je heller die Haut ist, desto dramatischer und schneller verläuft die
Altersveränderung in der Haut. Deshalb für
Gesicht,
Hals,
Dekolleté und
Hände immer einen hohen
Lichtschutzfaktor wählen. Viele Dermatologen und Wissenschaftler halten
Lichtschutzfaktoren über 30 allerdings für überflüssig. Die Summierung der
Sonnenbäder über Jahre verteilt ist ein Hauptgrund für die
Hautalterung und für
Hautkrebs.
Vorsicht: Auch das
Solarium zählt dazu, mehr als
50 Sonnenbäder im Jahr sollten es insgesamt nicht werden.
So schützen Sie
Haut und
Haare
Gewusst wie, dann geht beim Sonnen alles glatt
Um den optimalen Sonnenschutz zu gewährleisten, sollten
Körper,
Gesicht und
Hände etwa 20 Minuten vor dem Sonnenbad gleichmäßig eingecremt werden.
Erst nach
20 bis 30 Minuten erreichen die Produkte ihren vollen
Sonnenschutz.
Vorsicht: Sonnenschutzprodukte schützen nicht länger, wenn man sie öfter aufträgt. Nach Ablauf der
maximalen Schutzzeit (Eigenschutz x LSF) bringt auch ein weiteres
Eincremen mit einem Lichtschutzfaktor nichts. Die
Haut absorbiert in der maximalen Schutzzeit die gesamte
Energiemenge, die sie aufnehmen kann.
Setzt man die Haut dann weiterhin der Sonne aus, können trotz UV-Filters
Sonnenbrand und unsichtbare
Schäden der Haut die Folge sein. Trotzdem sollte man den
Sonnenschutz innerhalb der Schutzzeit öfter auffrischen, besonders wenn man sehr schwitzt, sich zwischendurch abduscht oder in die kühlen Fluten springt. Danach ein dicht gewebtes
T-Shirt überziehen und den Rest des
Tages im Schatten verbringen.
Ganz neu auf dem Markt ist ein
Waschpulver mit integriertem UV-Filter. Bei jedem Waschgang soll er sich um die
Textilfasern legen und nach mehrmaligen Waschen sogar einen besseren
Sonnenschutz bieten, als manches
Sonnenschutzprodukt. Besonders empfehlenswert ist das Waschmittel auch für
Menschen, die allergisch auf Sonnenschutzprodukte reagieren.
Neben der
Haut reagieren auch die
Haare ziemlich empfindlich auf die Sonne. Um sie optimal zu schützen, gibt es
spezielle Sonnenschutzprodukte für die Haare.
Oder man greift zu dem neuen
Lifetex Hair & Body Splash mit Lichtschutzfaktor 14 von Wella.
Es wird vor dem
Sonnenbad ins nasse oder trockene Haar, auf die
Kopfhaut und den ganzen
Körper gesprüht - so spart man die zusätzliche
Sonnencreme für den Körper. Der hohe, wasserfeste Lichtschutzfaktor 14 ist neu und einzigartig in der
Haarkosmetik, der enthaltene natürliche Minz-Extrakt belebt und erfrischt Haut und Haare.
Ein glänzender
Schutzfilm legt sich um das Haar und beugt so dem
Austrocknen vor. Nach dem Sonnen sollte das
Haar öfter mit einer Intensivkur verwöhnt werden (z.B. Intensivkur Lifetex Sun Multi Care ) um ihm
Feuchtigkeit und
Glanz zu schenken.
Kosmetik und
Sonne - verträgt sich das?
Gewusst wie, dann geht beim Sonnen alles glatt
Vorsicht ist geboten, wenn Sie
Pflegeprodukte mit Fruchtsäure (AHA) benutzen. Sie reduziert die
Lichtschwiele der Haut, deshalb unbedingt einen höheren
Lichtschutzfaktor auftragen.
Auch Produkte mit
ätherischen Ölen vertragen sich nicht so gut mit der Sonne. Sie können die
Haut fleckig werden lassen.
Verzichten Sie vor dem
Sonnenbaden auf diese Produkte - wie auch auf alkoholhaltige Parfums oder Parfums mit Zitronen- oder Bergamotteöl, während des
Sonnens. Inzwischen gibt es von vielen
Düften auch eine "Sommerversion", die man bedenkenlos in der
Sonne tragen kann.
Make-up,
Puder und
Lidschatten vor dem Sonnenbaden gründlich entfernen. Was bleiben kann, ist der
Lippenstift. In vielen Lippenstiften ist mittlerweile auch ein
UV-Schutz enthalten. Wenn nicht macht es auch nichts, denn
farbige Lippenstifte schützen die zarte Lippenhaut alleine schon durch ihre
Farbpigmente vor der UV-Strahlung.
Zwischen 11 und 15 Uhr ist die
Sonnenstrahlung am aggressivsten - das sind die
kritischen Stunden für das Sonnen, denn jetzt verbrennt die Haut am schnellsten. Wer seinen
Urlaub am Wasser verbringt - egal ob im
Schwimmbad oder am
Meer - sollte zusätzlich auf einiges achten. Hier reichen
normale Sonnenschutzprodukte nicht aus.
Cremes, die als
"water resistant" bezeichnet werden, müssen 1/4 Stunde nachdem sie aufgetragen wurden,
zwei Bäder von 20 Minuten - mit einer
Pause von 20 Minuten an der Luft - überstehen. Um
"waterproof" zu sein, muss eine Creme oder Lotion
zwei Bäder von 40 Minuten überstehen. Aber auch diese
Produkte müssen wiederholt aufgetragen werden.
Will man auf Nummer sicher gehen, helfen kleine
Accessoires, die in Apotheken angeboten werden. Auf ihnen kann man die
optimale Bräunungszeit ablesen. Das können
Armbänder oder auch
Karten in Größe einer EC-Karte sein.
Manchmal ist die Verwirrung schon groß, wenn es um den Kauf des richtigen Sonnenschutzes geht.
Der
Lichtschutzfaktor (LSF oder SPF) gibt an, wie viel länger man mit einem
Sonnenschutzprodukt in der Sonne bleiben kann, ohne einen
Sonnenbrand zu bekommen. Um den richtigen Schutzfaktor zu bestimmen, kommt es auf den
Hauttyp, die
Höhenlage und die Reflektion der
UV-Strahlung an. Im Gebirge und an der See ist generell ein
höherer Schutzfaktor angebracht als auf der heimischen
Liegewiese. Lassen Sie sich am besten in der Parfümerie, der Drogerie oder in der Apotheke über den für Sie richtigen
Lichtschutzfaktor beraten.
Autsch! Wenn es einen doch erwischt hat sollte man die betroffenen
Partien mit kühlem Wasser (ca. 12 °C), einer
After-Sun-Pflege oder noch besser mit
Aloe Vera beruhigen.
So ein Sonnenbrand ist aber nicht ganz ungefährlich!
Obwohl viele meinen, erst nach einer
Rötung richtig zu bräunen -
Hautschäden sind vorprogrammiert. Normalerweise werden verbrannte Zellen vom Körper abgestoßen. Bleiben die degenerierten Zellen aber im Körper, können sie
Hautkrebs verursachen, weil sie ihre beschädigte
Erbinformation weitergeben.