So bekommt man Pickel, Mitesser und fettige Haut in den Griff
Fettige oder Mischhaut?
Ein kleiner Test gibt schnell Auskunft: Waschen Sie Ihr
Gesicht morgens mit einem milden, fettfreien
Reinigungsprodukt. Nicht eincremen und nach zwei bis drei Stunden ein
Kosmetiktuch auf das gesamte Gesicht drücken.
Zeichnet sich ein feiner Fettfilm von allen
Gesichtspartien auf dem Kosmetiktuch ab, haben Sie eine
fettige Haut. Zeichnet sich die
T-Zone, also Stirn, Nase, Kinn ab, haben Sie eine
Mischhaut. Große Poren, Mitesser und Pickel findet man bei beiden Hauttypen.
Das
A und O, um unreiner und fettiger
Haut den Kampf anzusagen, ist die tägliche
Reinigung. Abends die Haut gründlich von
Make-up,
Schmutz und
Hautabsonderungen befreien. Wenn wir schlafen, produzieren die
Talgdrüsen neues Hautfett. Deshalb auch morgens die
Haut gründlich reinigen. Dafür eignen sich speziell auf die unreine oder fettige Haut abgestimmte
Reinigungspräparate.
Je nach Vorliebe kann man zwischen fettfreier
Waschcreme,
Reinigungsgel,
-schaum oder einem
Syndet (auch Kosmetikseife genannt) wählen. Spezielle Waschpräparate für unreine und fettige Haut enthalten
Wirkstoffe, die die Haut beruhigen, vor
Entzündungen schützen und
antibakteriell wirken.
Ganz wichtig: Das
Reinigungsprodukt mit viel lauwarmem Wasser abwaschen. Danach kann man die Haut mit
Gesichtswasser zusätzlich klären. Optimal, wenn Reinigung und Gesichtspflege aus einer
Linie kommen. Dann sind alle
Inhaltsstoffe ideal aufeinander abgestimmt.
Tabu sollten scharfe Waschsubstanzen und stark alkoholhaltige
Gesichtswasser sein. Sie trocknen die Haut aus - sie reagiert mit vermehrter
Talgproduktion. Besser sind leicht alkoholhaltige
Gesichtswasser oder
Schüttellotionen mit mattierenden Puderpartikeln.
Produkte mit
Salicylsäure wirken wie ein kleines
Peeling. Dieser
Wirkstoff ist auch in den neuen Produkten von
Biotherm enthalten.
Die
Pflegeserie "Acnopur" wurde für die
unreine Haut entwickelt und basiert auf einem dreifach wirksamen
Komplex, der aktiv
Hautunreinheiten bekämpft und die
Haut beruhigt.
Ein antibakterieller Wirkstoff hilft gegen
Mitesser,
Pickel und
Bakterienbildung, Beta-Hydroxysäure wirkt wie ein
Mikro-Peeling und reinigt die
Poren, weiße Tonerde absorbiert
Talg, Zink und Kupfer regulieren die
Talgproduktion.
Durch reinen
Thermalplankton-Extrakt wird die Haut beruhigt,
Reizungen,
Rötungen und
Juckreiz verschwinden. Neben einem sanften
Reinigungsschaum, einem
Gesichtswasser mit Peeling-Effekt und einer Feuchtigkeit spendenden
Pflegecreme gibt es noch die schnelle
S.O.S Hilfe, die gezielt
Hautunreinheiten beseitigt.
Ein
Rezept der alten Ägypter lässt
Pickel und
Mitesser verschwinden ...
So bekommt man Pickel, Mitesser und fettige Haut in den Griff
Ein zusätzliches
Pflegeprogramm gegen unreine Haut sind
Dampfbäder in Verbindung mit
Reinigungsmasken. Schon vor 2000 Jahren wussten die alten
Ägypter die Kraft der
Heilerde zu schätzen.
Sie bindet
Schmutzpartikel,
Bakterien und überschüssiges
Fett, ohne die Haut zu reizen -
Mitesser und
Verhornungen lösen sich.
Bei der
Dr. Hauschka Reinigungsmaske (ab ca. 20 DM) wirkt zusätzlich Kapuzinerkresse anregend auf die gesunde Ausscheidungsfähigkeit der Haut, Zaubernuss strafft und verfeinert den Teint.
So geht´s: Ein bis zwei Teelöffel Reinigungsmaske mit Wasser zu einer Paste anrühren. Die Paste nach dem Gesichtsdampfbad (das öffnet die Poren) auf das Gesicht auftragen und nach etwa 15 Minuten mit reichlich Wasser abnehmen.
Keine Bange, das hartnäckige Gerücht, dass Schokolade, Cola oder fettige Speisen Pickel begünstigen, ist wissenschaftlich nicht erwiesen und gehört nach Meinung vieler Dermatologen ins Reich der Ammenmärchen.
Unreine, fettige Haut hat viel mehr mit einer hormonellen Umstellung, Stress oder sogar mit den Genen zu tun. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kommt allerdings jeder Haut zugute.
Kleines Trostpflaster: Fettende Haut altert nicht so schnell und reagiert weniger empfindlich auf Umweltbelastungen.
Durch klärende Pflegeprodukte kann sich das Hautbild in den ersten Wochen der Anwendung verschlechtern. Das ist völlig normal, denn die Haut muss sich erst einmal umstellen - sämtliche Unreinheiten kommen dann zu Tage.
Wird die Pflege aber konsequent weiter benutzt, tritt gewöhnlich eine dauerhafte Verbesserung des Hautbildes ein.Ob man für sich die richtige Reinigung und Pflege gefunden hat merkt man schnell daran, wie die Haut reagiert. Die Haut sollte nach dem Auftragen der Produkte nicht spannen, sich eher ganz entspannt anfühlen.
Ganz wichtig: Darauf achten, dass alle benutzen Produkte als "nicht komedogen" deklariert sind. Manche Inhaltsstoffe fördern die Entstehung von Komedonen, medizinisch für Mitesser - sind also komedogen.
Eine Liste über bekannte komedogene Inhaltsstoffe gibt es z.B. unter www.aknetherapie.de .Peelings beschleunigen den natürlichen Schälprozeß der Haut und klären verstopfte Poren.
Vorsicht ist allerdings bei entzündeten Pickeln und Akne geboten.
Hier können ungeeignete Peelings das Hautbild wesentlich verschlechtern. Bei Akne sollte die erste Anlaufstelle der Hautarzt sein, er kann die richtige Pflege und Behandlung empfehlen.
Weitere Infos zur Aknebehandlung gibt es z.B. unter www.diane.de.
Klare Sache: Pflege und Make-up perfekt!
So bekommt man Pickel, Mitesser und fettige Haut in den Griff
Morgens und abends braucht die saubere Haut einen Frischekick von außen. Ölfreie Fluids, Cremes oder Gele werden schnell von der Haut absorbiert, ohne sie mit zusätzlichem Fett zu belasten.
Sie spenden viel Feuchtigkeit, regulieren die Talgproduktion und mattieren die Haut über Stunden (z.B. Skin Pure von Lancaster).Bevor ein Pickel so richtig blüht, kann man ihm schon den Kampf ansagen. Dabei helfen antibakterielle Abdeckstifte (z.B. Clear Complexion Spot Control Cover Stick von Chicogo) oder sogenannte Pickelroller und -tupfer. Sie trocknen den Pickel aus, lassen ihn schneller abklingen und mildern Entzündungen.
Sehr gut geeignet ist auch reines Teebaumöl, da es desinfizierend und heilend wirkt.
Weitere natürliche Alternativen für unreine Haut: Cistacea (z.B. in der Cistacea Hautpflegeserie von Lagona) oder Algenwirkstoffe und Meersalz (z.B. Faces von Lavera).
Geht es um Make-up, hat unreine oder fettige Haut ihre eigenen Ansprüche. Die Grundierung sollte mattierend und auf die ölige Haut abgestimmt sein (z.B. Teint Nature Mat von Nivea Beauté).
Je reichhaltiger eine Grundierung ist, desto schneller glänzt sie auf der T-Zone und kann fleckig werden.Zur Vorbeugung kann man puderhaltige Schüttel-Lotionen nach der Tagespflege auftragen oder die Stellen tagsüber mit mattierenden Gelen (z.B. sheer matteness von Clinique) abtupfen. Die enthaltenen Puderpartikel sind mikrofein und wirken wie ein Schwämmchen, das überschüssiges Fett aufsaugt und dadurch unsichtbar macht.
Zwischendurch kann man glänzende Stellen durch Oil Blotting Papers ( z.B. Oil Clear Mattierungstücher von Manhattan) schnell in den Griff bekommen. Sie werden einfach auf die glänzenden Stellen gedrückt und mattieren sofort.
Bei unreiner Haut ist Sauberkeit das oberste Gebot.
Deshalb Schwämmchen, Puderquasten oder Pinsel regelmäßig auswaschen. Damit Puder lange schön bleibt, legen Sie das Schwämmchen nie mit der benutzen Seite auf den Puderstein, sonst wird er speckig und ist nicht mehr zu gebrauchen.