Neuer Trend lässt keine Langeweile aufkommen
Die Deutschen haben eine alte Liebe wiederentdeckt:
Sich mit
Freunden zu treffen, lecker zu essen und den gemütlichen Abend mit ein paar
Gesellschaftsspielen ausklingen lassen.
Brettspiele liegen schwer im Trend und erfreuen sich schon seit Jahren großer
Beliebtheit - so zum Beispiel das 1991 erschienene
"Tabu", das allein in Deutschland bereits über 2 Millionen mal über die Ladentische ging. Zum 10. Geburtstag des
Partyerfolgs gibt es nun eine aktuelle vierte Edition (ca. 49 DM) rund um den schnellen, skurrilen
Sprachwitz. Wenn der jugendliche
Liebhaber allerdings vor seiner angebeteten im
Wohnzimmer niederkniet, hat er entweder
ernste Absichten oder spielt
"Tabu Body Talk".
Dabei muss sich der Spieler eine "Vorführ-Puppe" aus dem gegnerischen Team aussuchen, an dem der vorgegebene Begriff pantomimisch dargestellt wird: Beine zur Seite, Arme nach hinten, Kopf nach unten. Der Spieler "verbiegt" das
Demonstrationsobjekt und die Mitspieler biegen sich vor
Lachen! Bei jedem der insgesamt 920
Ratebegriffe darf eine
Geste nicht verwendet werden.
Stellt man anhand seines Erklärungspartners etwa "Gewichtheben" dar, ist "In die Hände spucken" tabu: Das könnte, zugegebenermaßen, auch in eine ziemliche
Schweinerei ausarten.
Wer hätte das gedacht?
Westernheld
Clint Eastwood ist allergisch gegen
Pferde, und
Birgit Schrowange sammelt leidenschaftlich
Schuhe.
Die glamouröse Welt von Stars und Sternchen kann man sich nun mit "Startalk" ins eigene Wohnzimmer holen: Insider-Infos austauschen und in einer
Talkshow in die Rolle von berühmten Regisseuren, Popstars, Schauspielern und Sportlern schlüpfen.
Hier sind Promi-Kenntnisse gefragt!
Pikante
Fragen aus den
sechs Kategorien Skandal und Verbrechen, Kunst, Unterhaltung, Wissenschaft, Geschichte und Sport, fühlen den
Kandidaten gehörig auf den Zahn. Was fand man zum Beispiel im gestohlenen Gepäck von Spice Girl Victoria Beckham? Pro beantworteter Frage gibt es eine
Startrophäe, und wer sich als erster in jeder
Kategorie eine Trophäe erspielt hat, ist der "Startalker"! Doch ehe man sich versieht, muss man im
Duell eine eben gewonnene Trophäe schon wieder an einen
Mitspieler abgeben.
Wer auf einem
Talkshow-Feld landet, findet sich plötzlich als Superstar inmitten einer
Talkshow wieder und muss auch hier
Rede und Antwort stehen. "Die Oscar-Verleihung steht an. Wie viel Geld würdest du für deine Garderobe ausgeben? 1.000, 5.000 oder 10.000 DM?"
Mitspielerbezogene Fragen wie "Welcher der Mitspieler wird nach einem millionenschweren Lottogewinn sein Leben am wenigsten ändern?" sorgen zudem für ausreichend
Diskussionsstoff.
Wer lange
Herbstabende lieber strategisch angeht, kann zum Beispiel in die Rolle eines aztekischen oder spanischen
Heerführers schlüpfen.
Spielziel bei
"Cortez" ist es, möglichst viele
Spieler seines Trupps nach
Tenochtitlan zu bringen.
Wer an der
Reihe ist, darf mit einer seiner
Figuren beliebig weit ziehen, nur der
Wechsel von Land auf Wasser und umgekehrt ist ausschließlich in
Häfen erlaubt. Aktionen wie
Kämpfe,
Rekrutierungen und
Vorratsbeschaffung ergeben sich aus dem Feld, in dem der jeweilige
Spielzug endet.
Ein spannendes
Spiel, für das man aber nicht den ganzen
Abend einplanen muss. Nach ca. 90 Minuten stellt sich heraus, wer in
Tenochtitlan siegen konnte.