Die besten Tipps für einen schönen, zarten Teint
Eine ebenmäßige Haut, ohne
Pickelchen und
Fältchen, wünschen sich viele
Frauen - aber auch immer mehr
Männer. Die
Hautpflege ist ein großer Faktor dafür, aber auch die
Reinigung und die Wahl der richtigen
Produkte.
Das Schönheits-Know-how für eine tolle Haut - so geht´s:
Das A und O: die regelmäßige Reinigung
Morgens und abends sollte die Haut gründlich von
Schmutz,
Talg,
Schweiß und
Make-up entfernt werden. So können die
Poren nicht verstopfen oder sich
Bakterien auf der Haut vermehren.
Doch
Wasser allein genügt nicht, denn es ist nicht in der Lage den Mix aus
Fett,
Staub und
Farbe zu lösen.
Bitte Hände weg von Seife!
Sie kann den empfindlichen
Säureschutzmantel der Haut zerstören. Besser sind fettlösende
Reinigungsprodukte. Anschließend die Haut mit einem
Gesichtstonic oder einem alkoholfreien
Gesichtswasser reinigen. Es hilft, die
Wiederaufbauphase des Säureschutzmantels zu beschleunigen, die nach der
Reinigung normalerweise 20 bis 30 Minuten benötigt. Außerdem entfernt
Gesichtswasser eventuelle Kalkablagerungen des Leitungswassers und Reinigungsrückstände, die auf Dauer die
Poren verstopfen und zu
Unreinheiten führen können.
Einzige Ausnahme: Bei
fettiger Haut darf das Gesichtswasser ruhig
Alkohol enthalten. Zwar trocknet Alkohol die
Haut etwas aus, dafür desinfiziert es aber gleichzeitig, was einer
unreinen und
fettigen Haut sehr zugute kommt.
Bei reifer oder trockener Haut sind
Wasser-in-Öl Emulsionen oder
Reinigungscremes ideal. Sie basieren auf einer
Ölbasis, in der kleine
Wassertröpfchen eingeschlossen sind.
Dadurch erhalten diese Emulsionen den
Säureschutzmantel der Haut und pflegen sie zugleich mit
pflanzlichen Ölen wie Jojoba, Soja oder Süßmandel.
Sehr
empfindliche Haut reagiert meist auf sehr sensibel auf
Kosmetik. Deshalb
Gesichtswasser ohne Alkohol wählen oder zu alkoholfreien
Tonics oder
Thermalwassersprays greifen. Sie belasten den
Fett- und
Feuchtigkeitsgehalt der ohnehin trockenen Haut nicht zusätzlich,
Rötungen,
Entzündungen und
Juckreiz können so vermieden werden.
Im
Winter braucht die Haut eine
spezielle Pflege - besonders, wenn man sich oft in klirrender
Kälte den Wind um das
Näschen blasen lässt. Eine herkömmliche
Feuchtigkeitscreme sollte dann durch eine
fettreichere Creme ersetzt werden.
Denn: schon ab
8 Grad Celsius stellt die Haut ihre
Fettproduktion ein. Sehr gut geeignet für alle
Spaziergänger,
Skifahrer oder
Frischluftfanatiker sind so genannte "Cold Creams". Sie sind reichhaltiger, nahrhafter und enthalten weniger Wasser, als eine
Feuchtigkeitscreme. Die Haut wird mit ausreichend
Feuchtigkeit versorgt, vor dem
Austrocknen geschützt,
Spannungsgefühl und
Juckreiz werden gemildert.
Cold Creams gibt es z.B. von Speick (outdoor Wind + Wetter Creme) oder Avéne (Cold Cream oder TriXera) und eignen sich besonders für
empfindliche und sehr
trockene Haut.
Pflegeplus Peeling, Masken und Augencremes ...
Die besten Tipps für einen schönen, zarten Teint
Pflegeplus: Peelings und
Masken
Normale Haut sollte ein Mal pro Woche mit einem
Peeling verwöhnt werden,
fettige Haut kann sogar zwei Mal pro Woche ein
Peeling vertragen. Durch
Hornschüppchen sieht die Haut schnell farblos und stumpf aus.
Peelings entfernen die angestorbenen
Hautschüppchen und bringen so eine rosige, frische und gut durchblutete
Haut zum Vorschein.
Ganz wichtig: Das
Peeling sollte unbedingt auf den
Hauttyp abgestimmt sein, damit es sie nicht reizt. Für
empfindliche und
trockene Haut eignen sich sanfte Peelings mit
Synthethik-Kügelchen oder abgerundeten
Schleifpartikeln am besten.
Masken sind der ultimative Schönheits-Kick für jede Haut.
Durch ihren hohen
Feuchtigkeitsgehalt lassen sie die
Hautzellen aufquellen. Die Haut wird praller, frischer und glatter,
Fältchen werden gemildert.
Reinigungsmasken schaffen das, was Reinigungslotion und Gesichtswasser nur bedingt schaffen: Sie reinigen porentief und verfeinern so auch das
Hautbild. Abgespannte oder gestresste
Haut braucht die spezielle Pflege einer
Feuchtigkeitsmaske. Erfrischend und kühlend wirken
Kräuterauszüge wie Menthol, Minze, Rosmarinöl und Kampfer. Sie fördern die
Durchblutung, lassen
Schwellungen und
Rötungen schnell abklingen und geben der
Haut neue Frische.
Extrakte aus Kamille, Melisse und Hopfen beruhigen
empfindliche und
gereizte Haut.
In der Nacht ist die Haut nicht gern alleine
Deshalb sind
Nachtcremes auch besonders sinnvoll. Sie unterstützen die
Regeneration der Haut, die in der Nacht
Schwerstarbeit leistet.
Während wir schlafen, läuft die
Regeneration auf Hochtouren - die
Zellteilungsrate ist dann etwa achtmal höher, als am Tage.
Wacht man morgens mit leichten
Schwellungen auf, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass der Abtransport von
Lymphflüssigkeit und
Schlacken etwas ins Stocken geraten ist.
Nachtcremes mit Wirkstoffkomplexen aus Gingko, Pro-Vitamin E oder Aminosäuren aus Weizenproteinen unterstützen den
Regenerationsprozess der Haut und versorgen sie Nachts mit
wichtigen Nährstoffen.
Augencremes: Extrapflege für die zarte Partie
Die
Augenpartie ist ein echtes
Sensibelchen. Sie ist sehr fein und dünn, besitzt wenig
Talg- und
Schweißdrüsen und die elastischen
Fasern der Haut sind hier nur sehr locker miteinander verbunden. Dadurch zeigen sich rund um die Augen
Fältchen am ehesten, denn die Haut ist sozusagen immer in
Bewegung. Es wird geblinzelt, gezwinkert, beim Lachen legt sich die
Haut in Fältchen und selbst wenn wir träumen, kommen unsere
Augen nicht zur Ruhe.
Augencremes bieten der zarten Partie alles, was sie so nötig braucht:
Leichte
Gele helfen während des Tages
Schwellungen abzubauen und spenden viel
Feuchtigkeit. Reichhaltigere Augencremes beugen
Fältchen vor, glätten
feine Linien und versorgen die Haut mit
Vitaminen,
Fett und
Feuchtigkeit. Sie sollten nur
Abends aufgetragen werden, da sich sonst selbst das schönste
Augen-Makeup verabschieden kann.