So duften Parfüms bei jedem gut
Für viele ein heikles Thema: Parfüms im Sommer!
Der
schwere Duft, der noch in der
kühleren Jahreszeit so herrlich zu einem paßte, scheint jetzt völlig daneben zu liegen.
Aber es gibt auch
Zeitgenossen, die stören sich überhaupt nicht daran, dass ihre
Mitmenschen schon fast in einen
komatösen Zustand verfallen, sobald sie den
Parfümträgern nahe kommen. Man riecht sie schon, bevor man sie eigentlich sieht.
Und warum duftet das Parfum bei Ihrer Freundin so gut und bei Ihnen nicht?
Alle
Antworten rund um das richtige Tragen von
Parfüms, das Kaufen Ihres
Lieblingsduftes und wie man
Parfüms gut behandelt -
Beauty & More hat sie!
Duftshopping mit Genuß
Fast jeder kennt das: man steht in einer
Parfümerie, wird von
x-Duftschwaden umhüllt und kann sich so gar nicht entscheiden.
Kein Wunder, denn die menschliche Nase kann nur bis zu
vier Düfte auf einmal unterscheiden. Deshalb beim
Kauf nur drei bis vier
Parfüms ausprobieren. Kurz an einem Duft riechen, eine Pause machen und dann an einem anderen Duft schnuppern.
So kann man die
Unterschiede deutlicher wahrnehmen. Hat man seine
Nase doch einmal überfordert, hilft folgender
Trick: Stoßen Sie eine kleine Menge
Luft schnell durch die
Nase aus,
Luft wieder einziehen und wieder ausstoßen. Das wiederholen Sie ein paar Mal, dann ist die
Nase wieder frei für das Aufnehmen
neuer Düfte.
Haben Sie sich für einen
Duft entschieden, dann testen sie ihn auf der
eigenen Haut. Lassen Sie sich nach dem Auftragen
Zeit für die Entscheidung, denn der
Duft entfaltet sich erst langsam auf der
Haut. Gehen Sie ein wenig
spazieren,
shoppen oder entscheiden Sie
Zuhause, ob der
Duft zu Ihnen paßt. Erst dann sollten Sie sich zum Kauf entschließen.
Warum können
Parfüms so unterschiedlich duften?
So duften Parfüms bei jedem gut
Sommer, Sonne - leichte Düfte
Je wärmer die
Temperaturen sind, desto leichter sollte der
Duft sein.
Düfte verdunsten bei warmen
Temperaturen oder einer höheren
Körpertemperatur schneller und durchdringen somit auch leichter ihre
Umgebung.
Schwere Düfte wirken dann zu aufdringlich und können bei sensiblen
Menschen sogar Kopfschmerzen auslösen. Wer auf seinen
Lieblingsduft während der Sommermonate nicht verzichten möchte, hat mit den abgeschwächteren
Versionen des Duftes eine gute Alternative.
Meist sind die
Grundtendenzen des Duftes erhalten geblieben, dafür wurde auf
Alkohol verzichtet und schwere
Nuancen gegen leichtere ausgetauscht. So kann man z.B. auch den orientalischen Duft
Opium von Yves Saint Laurent im Sommer tragen - als
Opium Fraicheur d´Orient.
Toll im Flakon, gräßlich auf der Haut?
Jede
Haut ist anders und auch die
Lebensgewohnheiten jedes einzelnen Menschen unterscheiden sich.
Starke
Geruchseinflüsse wie Schweiß, Knoblauch-, Alkoholausdünstungen und Zigarettenrauch verhindern, dass der
Duft auf der Haut so riecht wie im
Flakon oder auf dem
Testkärtchen. Zusätzlich beeinflussen
Medikamente und
Ernährung die Duftausstrahlung.
Wer z.B. sehr fettreich und scharf gewürzt isst, verändert durch seine
Körperchemie den Duft. Auch starke
Raucher(innen) beklagen sich oft darüber, dass
Düfte bei ihnen entweder nicht so intensiv oder ganz anders duften. Durch das Rauchen wird der
Geruchssinn abgestumpft und so verfallen viele Raucher dem
Irrglauben, das man den Duft nicht intensiv riecht.
Die Folge: sie tragen zu viel
Parfüm auf. Oftmals wird das
Eau de Toilette oder
Parfüm auch durch
Deos oder
Körperlotion verfälscht. Lieber duftneutrale Produkte für die
Körperpflege wählen oder Produkte aus der Linie des
Lieblingsparfüms benutzen.
Weniger ist mehr
Ein zarter
Duftschleier wirkt sehr anziehend. Wer hat nicht schon einmal auf der Straße einem gut
duftenden Mann oder einer zart
parfümierten Frau hinterher geschnuppert? Will man seine
Mitmenschen mit dem eigenen Parfüm nicht gleich "erschlagen", muß man seinen persönlichen
Duft-Radius kennen. Er sollte nicht mehr als die Länge eines
Armes betragen. Nur wer in diesen
Zirkel eintritt, sollte auch Zugang zu Ihrem
Dufterlebnis haben.
Egal wie teuer sie auch sein mögen,
Düfte halten nicht den ganzen
Tag! Maßvoll verwendet, sollten
Düfte alle drei bis vier
Stunden aufgefrischt werden.
Trockene Körperhaut hält den Duft nicht so lange wie fettige. Es lohnt sich aber auch bei
fettiger Haut, den Duft mehrmals täglich aufzufrischen, da er sich im
Zusammenspiel mit den eigenen Körperölen schneller verändert.
Tricks für den optimalen
Duftgenuß.
So duften Parfüms bei jedem gut
Duft-Layering - von Kopf bis Fuß zart umhüllt
Um einen lang anhaltenden
Dufteffekt zu erzielen, trägt man den
Duft fast wie ein
Make-up auf. Das sogenannte
Layering funktioniert ein wenig wie das Schminken. Zuerst kommt die
Foundation und zum Schluß Akzente wie
Lippenstift oder
Blusher.
Dafür benötigt man von seinem
Lieblingsduft mehrere Produkte, wie
Körperlotion,
Eau de Toilette und
Parfüm. Zuerst wird die
Körperlotion aufgetragen, also die Foundation des Duftes. Oder Sie sprühen das passende
Eau de Toilette über den ganzen Körper.
Da der
Duft nach oben steigt, beginnen Sie bei den
Füßen und enden bei den
Schultern. Der letzte Schritt ist das Auftragen des
Parfüms um Duftakzente zu setzen. Es ist hochkonzentriert, lange anhaltend und wird nur auf die sogenannten
Pulspunkte aufgetragen. Das sind Halsansatz, Busen, Ellenbogenbeuge, inneres Handgelenk, Kniekehle und Knöchelinnenseite.
Die
Haare sind ein weiterer guter Duftträger. Man sollte das
Eau de Toilette oder das
Parfüm allerdings nur auf frisch gewaschenes
Haar sprühen, denn Fett und Schmutz verzerren den
Duftcharakter. Bei trockenem und brüchigen Haar unbedingt auf alkoholhaltige
Düfte verzichten, besser sind "Sonnendüfte", wie
Sun von Jil Sander oder
Sunflowers von Elizabeth Arden. Sie sind alkoholfrei und schädigen das
angegriffene Haar nicht zusätzlich.
Kleine Tricks ganz groß
Nicht alle
Düfte vertragen die
Lagerung im Kühlschrank.
Eau de Toilettes und
Cologne aber auch
Body-Refresher entfalten nach der
Kühlung erst richtig ihre Frische.
Parfüms mögen keine extremen
Temperaturen, weder heiß noch eisig kalt. Am längsten halten
Düfte, wenn man sie bei
Zimmertemperatur dunkel lagert.
Viele schwören auf Naturmaterialien als Duftträger.
Es stimmt: an Baumwolle, Leinen, Viskose und Seide halten
Düfte besonders gut. Aber, alkohol- oder ölhaltige Düfte können unangenehme
Flecken hinterlassen, die nicht wieder zu entfernen sind.
Wenn Sie es trotzdem versuchen möchten, sprühen Sie den
Duft an eine innenliegende Stelle des
Kleidungsstücks, die beim Tragen nicht sichtbar ist. Das kann ein breiter
Saum oder eine von innen verstärkte
Knopfleiste sein. Überall, wo der
Duft den
Stoff durchdringen könnte, sollten Sie es nicht ausprobieren - ebensowenig auf
Seide, sie verträgt keinerlei Duftstoffe ohne mit
Flecken zu reagieren.
Herrlich frisch duften
Textilien, wenn man dem Spülgang ein paar Spritzer seines
Lieblingsduftes beigibt. Aber auch ein aufgesprühtes
Eau de Toilette auf Kissen, Laken oder Bezug sorgt für angenehme
Träume.