Häufig ist Zinkmangel Schuld an der Misere
Immer mehr Menschen leiden unter Hautproblemen.
Ob
Akne,
Neurodermitis, entzündliche
Hauterkrankungen oder eine
unreine Haut - sie stellen für viele Betroffene nicht nur ein
kosmetisches Problem dar, sondern belasten oftmals auch das allgemeine
Wohlbefinden.
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass für die
Hautprobleme in vielen Fällen nicht etwa
Vererbung oder negative
Umwelteinflüsse verantwortlich sind, sondern dass ein nicht entdeckter
Mangel an dem lebensnotwendigen Spurenelement Zink die Ursache für die Hauterkrankung sein kann.
Laut dem
Deutschen Institut für Ernährungsmedizin in Bad Aachen leidet mehr als die Hälfte der
deutschen Bevölkerung bereits an
Zinkmangel. Grund dafür ist unter anderem auch die
BSE-Krise, da viele Menschen in dieser Zeit bewusst auf
Fleisch verzichtet haben.
Fleisch ist aber die wichtigste natürliche Zinkquelle und so zeigt sich ein Zinkmangel nicht dramatisch, sondern eher schleichend:
Neben der deutlichen Schwächung der körpereigenen
Abwehrkräfte führt Zinkmangel vor allem auch zu einer Schwächung des
Wachstums und der
Widerstandskraft von Haut, Schleimhaut, Haar und Nägeln. Dies wird umso verständlicher wenn man weiß, dass
Zink an über 300 wichtigen
Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper unmittelbar beteiligt ist und auch zum
Schutz der Körperzellen vor Giften und aggressiven Stoffwechselprodukten unverzichtbar ist.
Aktuelle wissenschaftliche Analysen der Universität Mainz, sowie klinisch kontrollierte Studien haben ergeben, dass Zink am besten wirkt, wenn es an den natürlichen Eiweißbaustein Histidin gebunden vorliegt.
Gemeinsam mit
Histidin wird Zink deutlich besser vom
Körper aufgenommen und verwertet und erreicht die
Zellen innerhalb kürzester Zeit. Der natürliche
Eiweißbaustein funktioniert wie eine Art "Bio-Carrier", der Zink direkt an die betroffenen
Hautstellen führt. Histidin gehört wie Zink zu den
lebenswichtigen Bausteinen, die unser Körper nicht aufbauen kann und die erst durch die
Nahrung zugeführt werden müssen. Es ist ein
wichtiger Bestandteil eines straffen
Bindegewebes und einer leistungsfähigen
Muskulatur. Hinzu kommt, dass Histidin durch seine
entzündungshemmenden Eigenschaften selbst in erheblichem Maße zum
Schutz der Hautzellen beiträgt. Ähnlich wie die
Vitamine E und
C wirkt Histidin stark antioxidativ und fängt die bei
Entzündungen entstehenden zellschädigenden "freien Radikale" ab.
Aufgrund dieser Erkenntnisse entwickelten
Wissenschaftler einen neuen, kombinierten "Zink plus Histidin"
Wirkstoffkomplex. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich
Hautzellen unter dem Einfluss von
Zink-Histidin deutlich schneller regenerieren bzw. erneuern können. Für entzündliche
Hauterkrankungen bedeutet dies eine wesentlich schnellere
Heilung der betroffene Hautareale. Für normale, nicht krankhaft veränderte Haut, könnte diese Kenntnis eine Art "Verjüngungskur" bedeuten.
Interessant sind diese neuen Erkenntnisse auch für Menschen, die an
Neurodermitis leiden, da die Kombination von
Zink und Histidin neben regenerierenden, wundheilungsfördernden und entzündungshemmenden auch antiallergische
Eigenschaften besitzt. Kapseln mit dem
neuen Wirkstoffkomplex gibt es rezeptfrei in Apotheken und sollten als
kurmäßige Einnahme über einen Zeitraum von mehreren Wochen eingenommen werden.